Homophobie und Transphobie

Heute wird der „internationale Tag gegen Homo- und Transphobie“ gefeiert, auch das Ministerium für alles außer (mittelalte) Männer ist natürlich mit von der Partie.

transenpropaganda
Transen-Propaganda der Bundesregierung

Als bekennender „Transphober“ will ich den Tag zum Anlass nehmen, um nochmal zu erklären, warum man Homo- und Transphobie nicht wie der politisch-korrekte Zeitgeist einfach so in einem Atemzug nennen sollte. Die Kämpfer gegen „Transphobie“ verlangen von einem etwas ganz anderes als die Gegner der Homophobie.

Homosexuelle: Leben und leben lassen

Mit Homosexuellen funktioniert nämlich das liberale Leben-und-Leben-Lassen-Spiel – jedenfalls in der Theorie. Wenn dein Arbeitskollege schwul ist, was ist dann? Eben, nichts! Selbst wenn du überzeugter Christ bist und homosexuellen Sex für eine schwere Sünde hältst, muss das eurer Zusammenarbeit nicht im Weg stehen. Seine Sexualität hat nämlich nichts mit deinem Beruf zu tun. Du musst deinen Missionseifer zügeln und darauf verzichten, ihm während der Arbeit Vorträge über die Höllenstrafe, die ihn erwartet, zu halten; und der Schwule muss darauf verzichten, sich über deinen Glauben lustig zu machen. Dann klappt es mit der Zusammenarbeit.

Wer nicht als „transphob“ gelten will, muss lügen und schauspielern

Bei Transsexuellen steht dieser Weg nicht offen. Damit, dass man ihren Wunsch nach Körpermodifikation und Hormon-Einnahme toleriert, ist es ja nicht getan. Stattdessen wird von einem erwartet, dass man selbst in ihrem bizarren Theater-Spiel einen aktiven Part einnimmt.

Wer sich nicht gerade durch ein jahrelanges Gender-Studies-Studium seine Vernunft abtrainiert hat, weiß ganz genau, was ein Mann und was eine Frau ist. Und ein Mann, der sich kastriert, Hormone einnimmt, und sich mittels Silikon und Botox körperlich verändert, ist keine Frau. Aber das darf man nicht offen aussprechen, das wäre bereits transphob. Es wird von einem erwartet, dass man lügt, sie in ihrem Wahn bestätigt, ihre mit großen Aufwand gebaute Fantasie-Welt nicht zerstört. Sie leiden unter einer wahnhaften Fehleinschätzung der Realität und deine Aufgabe ist es jetzt, ihnen aktiv den Eindruck zu vermitteln, ihr Wahn sei Wirklichkeit. Bereits wer sie misgendert, begeht ein Hassverbrechen. Er verstößt gegen ihre Würde, wie etwa die „Stuttgarter Erklärung“ ausführt:

Geschlecht ist nicht verfügbar. Das Geschlecht eines Menschen kann nicht durch andere bestimmt werden, was einer Fremdbestimmung und Inbesitznahme gleich käme. Nur der einzelne Mensch kann auf Grund seines Wissens über sich selbst über sein eigenes Geschlecht, seine Geschlechtszugehörigkeit, verlässlich Auskunft geben. Allein ihm obliegt es, sein Geschlecht zu bestimmen.
Das Geschlecht und die Anerkennung desselben gehören zum Intimbereich und sind zentraler Bestandteil des Menschen, seines Selbstverständnisses und seiner Würde. Eine Nichtanerkennung des Geschlechts, als welches sich ein Mensch begreift, kommt einer Entmenschlichung und Aberkennung seiner Würde gleich.

Dass man sich über sich selbst irren kann, kommt ihnen anscheinend nicht in den Sinn. Ob sie sich nie für kompetent gehalten haben, um Stunden später vom Prüfer das Gegenteil bewiesen zu bekommen? Ob sie nie das Gefühl hatten, verliebt zu sein, und dann später klarer sahen,…

Gewiss, das Leiden der Transsexuellen ist real. Im Einzelfall mag es tatsächlich das Beste sein, den psychisch Kranken in seinem Wahn zu bestätigen. Aber das ist dann eine individuelle Entscheidung; kein Unbeteiligter sollte dazu gezwungen werden, das Spiel mitzuspielen.

Der Narzissmus der Betroffenen scheint kaum Grenze zu kennen. Sie erwarten von einem, dass man ihre Verrücktheit akzeptiert, umgekehrt nehmen sie selbst aber nicht die geringste Rücksicht, wie man an ihrer Penetranz sehen kann, mit der sie Zugriff auf Schutzräume für Frauen (Toiletten, Duschen, usw.) fordern. Dass sie etwa Einzel-Toiletten aufsuchen, auf denen sie sowohl vor Übergriffen durch Männer geschützt sind als auch die Privatsphäre von Frauen gewahrt bleibt, steht für sich nicht zur Debatte.

Das Leben-und-Leben-Lassen-Spiel ist für die Trans-Aktivisten keine Option. Sie propagieren eine Ideologie, die mit liberalen Grundsätzen nicht vereinbar ist. Theodore Dalrymple beschrieb das in einem anderen Zusammenhang mal so:

Political correctness is communist propaganda writ small. In my study of communist societies, I came to the conclusion that the purpose of communist propaganda was not to persuade or convince, nor to inform, but to humiliate; and therefore, the less it corresponded to reality the better. When people are forced to remain silent when they are being told the most obvious lies, or even worse when they are forced to repeat the lies themselves, they lose once and for all their sense of probity. To assent to obvious lies is to co-operate with evil, and in some small way to become evil oneself. One’s standing to resist anything is thus eroded, and even destroyed. A society of emasculated liars is easy to control. I think if you examine political correctness, it has the same effect and is intended to.

Und wer gezwungen wird, einen Typen in Frauenkleider, der vielleicht auch noch unter dem Einfluss künstlicher Hormone steht, als Frau zu akzeptieren und ja still zu bleiben, wenn er in Schutzräume für Frauen eindringt, ist eben einer solchen Erniedrigung (humiliation) ausgesetzt.

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3 Gedanken zu “Homophobie und Transphobie

  1. Sachte, mein Guter. Wir unterscheiden fein zwischen Transen und Trans-Aktivisten. Bei Letzteren pflichte ich bei, weil Teilmenge von Berufs-Empörten der Genderista.

    Bei den „normalen“ Transen ist es dagegen sehr entspannt. Und übrigens bedienen sie eine eine erotische Marktlücke, wie die Porno-Kategorie „Shemale“ beweist.

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  2. Auch, wenn mich der Körper einer Trans-Frau nicht sexuell anzieht, so akzeptiere ich sie doch als Frau – genauso, wie ich einer übergewichteten Frau, die mich abstößt, nicht ihre Weiblichkeit abspreche.

    Worin ich dir aber Recht gebe ist, dass eine Körperanpassung meistens ungenügend ist.

    Dies sehe ich aber eher als eine Mission für die Medizin, ihre Methoden zu perfektionieren. Ich habe Transsexuelle kennengelernt, und kann nur folgern, dass es ein wirklich übles Schicksal ist, in einem Körper zu stecken, der nicht mit dem Gender-Geschlecht übereinstimmt. Was übrigens ein Beispiel dafür ist, dass die gesamte Gender-Theorie für die Tonne ist. Denn wenn das Gendergeschlecht anpasspar ist, dann kann man Transsexuellen einfach sagen, dass sie ihr Gender-Geschlecht einfach dem körperlichen anpassen sollten. Das geht offenbar nicht. Eine Widerlegung der Gender-Theorie.

    Ich zum Thema:

    http://der-juengling.blogspot.de/2016/03/sind-wir-darauf-angewiesen-richtig.html

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