„Ausnahmslos“

Die „Netz-Feministen“ fordern mal wieder – ganz klassisch: Die anderen sollen arbeiten und Gewinn erwirtschaften, damit sie von deren Steuern ihr Programm durchziehen können: staatliche Indoktrination von Kindern, „Beratungsangebote“ für Frauen, Polizeistaat, um Frauen zu schützen, Pöstchen für Frauen, in denen sie dafür bezahlt werden, Unsinn zu labern, usw. Das Ganze in stupide, aber moralinsaure Worte verpackt, um an den Leser zu appellieren und ihm Schuldgefühle einzureden.

Die Natur der Netzfeministen scheint es zu sein, ausschließlich in ihrer Filter-Bubble zu leben. Sie wollen sich nicht eingestehen, dass die Zeiten sich geändert haben und in Zukunft noch schneller ändern werden. Wenn man wie sie etwas fordert, ohne eine Gegenleistung anzubieten, dann steht man auf sehr schlechtem Posten. Bei Deutschen mit entsprechender Sozialstation funktioniert das vielleicht. Ihre Mütter und Väter haben Vorarbeit geleistet, damit das Spiel funktioniert. Der Deutsche will ein weißer Ritter sein, er ist sehr um seinen moralischen Ruf besorgt. Wenn man ihn mit Vokabeln wie „Geschlechtergerechtigkeit“ übertölpelt, fällt er vielleicht darauf rein. Obwohl er genauso tribalistisch („rassistisch“) und „sexistisch“ ist wie jeder andere Mensch auch, wurde er dazu erzogen, Moral universalistisch zu deuten. „Geschlechtergerechtigkeit“, „Antirassismus“ und sonstige linke Kampfbegriffe haben dann intuitiv etwas für sich.

Aber jetzt habt ihr Netzfeministen es plötzlich mit Millionen Menschen anderer Sozialisation zu tun. Auf ihre Weise wollen die auch „weiße Ritter“ sein, wenn auch eher den eigenen Frauen gegenüber, weniger den deutschen Schlampen. Aber euer ganzes, auf den westlichen, eher gebildeten Mann zugeschnittenes Labervokabular zieht bei denen nicht. Salih wird euren Töchtern trotzdem ungefragt an die Mumu fassen, „Geschlechtergerechtigkeit“ hin oder her. Und er wird auch keine hohen Steuersätze zahlen, um euch zu verpampern. Eure eigenen lila Pudel werden euch auch nicht länger aushalten und beschützen können, demographisch sind die viel zu bedeutungslos.

Wenn ihr bei den Neubürgern Erfolg haben wollt, müsst ihr euch eine andere Masche einfallen lassen. Die Menschen sind nicht gleich und Kulturen sind nicht gleich. Da ihr bereits diese Einsicht nicht mit eurem Weltbild vereinbaren könnt, bin ich sehr skeptisch, dass ihr sonderlich erfolgreich sein werdet.

PS: Wenn ich Zeuge von sexueller Gewalt werde, greife ich tendenziell nicht ein. Und ich ermuntere auch andere dazu, dass genauso zu handhaben. Wenn es akut ist, rufe ich die Polizei – das war’s dann aber auch. Die eigene Sicherheit geht vor. Wenn Angreifer im Rudel auftreten oder der andere mindestens genauso stark ist wie man selbst, ist die Verletzungsgefahr zu groß. Hinzu kommt, dass Helfende im Falle des Einschreitens selbst mit juristischen Konsequenzen rechnen müssen. Während einer gewaltsamen Auseinandersetzung handelt man eher instinktiv, kaum überlegt. Verletzt sich der eigentliche Aggressor schwer, legen einem die Richter das schnell mal als Notwehrüberschreitung aus und man muss Schmerzensgeld zahlen. Man ist also gut beraten, sich unauffällig vom Schauplatz der Gewalt zu entfernen.

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3 Gedanken zu “„Ausnahmslos“

  1. Köln könnte sich tatsächlich als eine Zäsur in der Geschichte des aktuellen Feminismus erweisen.

    Ich weiss nicht ob es nur mir so geht, aber ich habe den Eindruck daß mit Köln die öffentliche Wahrnehmung des Netzfeminismus endgültig etwas gekippt sein könnte. In den letzten Tagen kommt mir die allgemeine Stimmung so vor, daß die Netzfeministinnen labern, rationalisieren, schuldzuweisen, alle Männer als potentielle Vergewaltiger verunglimpfen usw., und dabei überhaupt nicht kapieren wie sehr sie sich endgültig um Kopf und Kragen reden. Je mehr die reden und schon fast verzweifelt versuchen die Lage zu retten, um so mehr Leute wenden sich angewidert ab. Es machen schon Witze die Runde wie „Wie bringt man eine Feministin dazu, sich nicht mehr über einen Bericht über eine Vergewaltigung aufzuregen? Man sagt ihr daß der Täter Muslim war. Schon ist Ruhe.“

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