“Trans-Kinder” – Kindesmissbrauch und Homosexualitätsverhinderung durch die Trans-Bewegung

Gemäß gängiger Transsexuellen-Ideologie muss man zwischen dem biologischen Geschlecht und der “Geschlechts-Identität” unterscheiden. Die “Geschlechts-Identität” ist ebenso angeboren wie das biologische Geschlecht und in seltenen Fällen unterscheidet sie sich vom biologischen Geschlecht – bei Transpersonen. Wie verheerend diese Ideologie sein kann, zeigt sich im Umgang der Trans-Community mit Kindern und Jugendlichen. Sie sind hier auf traurige Weise konsequent. Ist die “Geschlechts-Identität” angeboren, kann man das unter Umständen schon bei Kindern und Jugendlichen beobachten. Zeigt ein Kind oder Jugendlicher eine Verhaltensweise, die eher typisch für das andere Geschlecht ist, wird dies als Hinweis auf eine Trans-Identität gedeutet. Das muss dann genauer untersucht werden, ein rechtzeitiges Eingreifen ist nötig.

Die Transsexuellen-Aktivisten sehen sich als Mentoren der Kinder und Jugendlichen, sie wollen sie auf dem Wege der “Geschlechts-Anpassung” begleiten. Die meist autogynophilen Transen wollen an diesen Kindern zum einen ihre Ideologie bestätigen, dass es so etwas wie eine angeborene “Geschlechts-Identität” gibt, zum anderen wollen sie den Kindern ersparen, dass sie allzu lange den falschen Hormonen ausgesetzt sind. Sie selbst erleben ja ständig, dass sie als Transsexuelle erkannt werden, weil sie zu lange hohen Dosen von Testosteron ausgesetzt waren. Also muss man bei Kindern frühzeitig eingreifen, um mit hormoneller Behandlung und Pubertätsblockern die Vermännlichung (oder Verweiblichung) während der Pubertät zu verhindern und ihnen analoges Leid zu ersparen.

Für Eltern haben sie entsprechende Ratgeber-Literatur parat, wie sie „Trans-Kinder“ erkennen können und wie sie mit ihnen umgehen sollen; für Kinder gibt es entsprechende Bilderbücher ([1],[2]). Staatlich geförderte LGTBQ-Aktivisten verbreiten diese Sicht in Kindergärten und Schulen ([3],[4]). Verwirrte ältere Kinder und Jugendliche können sich auf sozialen Plattformen wie reddit und facebook an die Trans-Community wenden. Dort wartet die Trans-Community sehnsüchtig auf sie, um sie zu unterstützen. Es muss schnell gehen, das bösen Testosteron hinterlässt sonst seine Spuren; für Zweifel und kritisches Nachfragen ist keine Zeit ([5],[6]). Bei jüngeren Kindern können sich die Eltern stellvertretend an die Trans-Community wenden.

Die Propaganda zeigt Wirkung. Die Zahl der „Trans-Kinder“ geht nach oben. Schon 4-jährige werden für die Geschlechts-Anpassung vorgeschlagen – und natürlich können auch geistig Behinderte transsexuell sein und eine Anpassung benötigen. Im Internet können Eltern so nützliche Dinge wie Penis-Prothesen für 5-Jährige erwerben. Das transgendernde Mädchen benötigt ja eine realistische Beule in der Hose, um als Junge erkannt zu werden.

Anfällig für diesen ganzen Unsinn sind primär effeminierte Jungen (“Tunten”), aber auch andere Kinder, die psychologisch irgendwie anders sind oder traumatische Erfahrungen gemacht haben. Wie im Eingangs-Posting zur Transsexualität beschrieben, ist effeminiertes Verhalten bei Jungen ein gutes Indiz für eine spätere homosexuelle Identität. Die Mehrheit dieser Kinder würde im Laufe der Entwicklung das Bedürfnis nach einer Geschlechtsumwandlung verlieren, nur eine kleine Minderheit ihn behalten (Drescher und Pula zitieren Studien, nach denen zwischen 6 und 23 Prozent der Jungen und zwischen 12 und 27 Prozent der Mädchen den Wunsch zu transgendern dauerhaft behalten). Verschreibt man diesen jungen Menschen nun Pubertätsblocker und Hormone, unterbindet man die psychologische, körperliche und sexuelle Entwicklung während der Pubertät, die für den Rest des Lebens so prägend ist. Für eine kleine Minderheit wäre das in einer Hinsicht wünschenswert: Männliche Merkmale wie Bartwuchs und Stimmbruch entwickeln sich erst gar nicht. Die überwiegende Mehrheit wird jedoch darin gehindert, eine homosexuelle Identität zu entwickeln; einige wenige würden auch ganz normal heterosexuell werden.

Leider sind keine verlässlichen Indikatoren bekannt, um diese beiden Gruppen voneinander zu trennen. Rational gesehen ist es also das Beste, auf Pubertätsblocker und Hormone zu verzichten. Die Homosexualitäts-Option ist die wahrscheinlichere – und die mit den weniger gravierenden Folgen. Ihr Hormonhaushalt wird so nicht durcheinander gebracht, sie müssen keine Pubertäts-Blocker mit unerforschten (!) Nebenwirkungen nehmen, sie müssen nicht kastriert und verstümmelt werden. Wenn sie wollen, können sie später normal Kinder bekommen. Vergleicht man psychische Gesundheit und Lebenserwartung zwischen Homosexuellen und Transsexuellen, ist die homosexuelle Option ebenfalls eindeutig die bessere Wahl. Für eine Minderheit ist es natürlich die falsche Entscheidung. Wegen ihnen aber die Mehrheit in ihrer Entwicklung zur Homosexualität zu behindern kann bei all den erwähnten Nebenwirkungen keine Alternative sein. Prof. Bosinski, eine Sexual-Mediziner aus Kiel, spricht zu Recht von einem „ethisch äußerst fragwürdige[n] Homosexualitätsverhinderungsprogramm„.

Die meisten Fachleute sind daher entsprechend vorsichtig. Viele lehnen Pubertäts-Blocker und Hormonbehandlung im Kindesalter komplett ab, andere verschreiben sie nur in sehr wenigen Einzelfällen. Ein großes Ärgernis für die Trans-Community! Die bösen „Gatekeeper“ betreiben “Konversationstherapie”; ein Ausdruck, der normalerweise für Versuche verwendet wird, Schwule zu heilen. In Deutschland agieren sie noch verhältnismäßig moderat, etwa im Falle ‚Alex‚. In Kanada sind sie schon weiter. Dort konnten sie bereits die Schließung einer Klinik feiern, in der „Trans-Kinder“ behandelt werden; und die Entlassung des Klinikleiters, Kenneth Zucker, eines angesehenen Sexologen. Eine klare Ansage an seine Kollegen, Hormone und Pubertätsblocker freizügiger zu verschreiben und die Sichtweise der Trans-Ideologen stärker zu berücksichtigen.

Man sieht: „Body Positive“ ist nur dann das Motto, wenn es darum geht, Adipöse in ihrer ungesunden Lebensweise zu bestätigen. Versucht man dagegen kleinen Jungen zur Akzeptanz ihres Penis zu verhelfen, mit dem sie später tolle Dinge anstellen können, ist das „Konversations-Therapie“. Auch von „Gay Pride“ und anderen Formen schwuler Identitätspolitik, die von der Schwulen-Community ansonsten betrieben wird, ist plötzlich nicht mehr viel zu hören – dabei könnten sie doch gerade jetzt mal eine legitime Rolle spielen. Dass einige Eltern, gerade solche mit traditionell-religiösem Hintergrund, eine Transsexualität eher akzeptiere als eine „sündhafte“ Homosexualität und die Kinder das entsprechend internalisiert haben, ist eine alles andere als abwegige Erwägung. Aber anscheinend ist die Furcht, als „transphob“ gebrandmarkt zu werden, zu groß, als dass sie sich hier querstellen und darauf pochen, diesen Kindern positive homosexuelle Rollenbilder vorzugeben, die nicht mit Verstümmelung verbunden sind.

Ähnlich verwunderlich ist das Schweigen vieler Feministen, wie Sheila Jeffreys in ihrem Buch darlegt. Früher kämpften Feministen darum, dass Kinder auch mal anders sein dürfen, keine fragwürdigen Stereotype erfüllen müssen und später ruhig lesbisch und schwul sein dürfen. Jetzt werden solche Abweichungen als Hinweis auf eine Trans-Identität interpretiert, die mittels Hormone und Chirurgie korrigiert werden müssen – eine sehr brachiale Methode, um konservative Rollenbilder zu zementieren.

Den gegenwärtigen Hype um „Trans-Kinder“ und das Agieren der Trans-Community würde ich am ehesten mit dem der Pädophilen-Bewegung des Vergangen Jahrhunderts vergleichen. Auch damals organsierten sich eine sexuelle Minderheit und forderte die Emanzipation. Es gründeten sich Organisationen wie Nambla oder PIE. Und wie heute die Trans-Community erhielten sie Unterstützung durch das linke Establishment, gerade bei den Grünen stießen sie auf Verständnis (siehe etwa Volker Beck oder Daniel Cohn-Bendit). Der Spuk hatte erst Jahre später ein Ende, als die Opfer von damals erwachsen waren und von ihrem Leid berichten konnten. Es ist zu befürchten, dass der Wahnsinn mit „Trans-Kindern“ ähnliche lange weiter gehen wird. Erst wenn die heutigen “Trans-Kinder” erwachsen sind, sich von ihrem Umfeld emanzipiert haben und von all den schönen Nebenwirkungen der Hormone, Pubertätsblocker und Kastrations-Operationen berichten können, wird ein Umdenken einsetzen. Bis dahin wird man Kinder wohl weiter mit Transen-Propaganda beglücken und ihnen fragwürdige Skripte zur Interpretation des eigenen Gefühlslebens vorgeben.

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