Der westliche Feminismus – ein Suizid-Kult

Der westliche Feminsmus ist ein Suizid-Kult. Die Posse um den ungarischen Sänger Ákos Kovács illustriert das einmal mehr. Was ist passiert? Ein Reporter interviewte Kovács und der gab – vor laufender Kamera – Antworten, die alles andere als politisch unkorrekt sind:

[Kovács sagte,] dass es nicht die Aufgabe der Frauen sei, „genauso viel zu verdienen wie die Männer“. Viel eher müssten sie danach trachten, „zu jemandem zu gehören oder jemandes Kinder zu gebären“. [1]

Zudem sei es „kein Zufall, dass die Hüften von Frauen breiter sind“ [2]

Der Sänger ist Christ und begründete auch mit der Bibel seine Aussagen – Aussagen , die hierzulande natürlich Autobahn sind. Sein bisheriger Sponsor, die deutsche (!) Telekom, kündigte deswegen ihre Verträge mit dem Sänger – solche Äußerungen seien Unvereinbar mit ihrem Bekenntnis zur Gender-Gleichheit ([3]. Ob das Logo der Telekom deshalb pink ist? 😉  ). Weder der Sänger noch die ungarische Regierung ließen sich davon einschüchtern. Die ungarische Regierung wies ihre Ministerien an, ihre Verträge mit der Telekom ebenfalls zu kündigen. Eine ideologische Kluft trennt Deutschland und Ungarn.

Man könnte jetzt inhaltlich über seine Aussagen diskutieren. Ist das ein vernünftiges Frauenbild? Oder eher gruselig? Solche Diskussionen mögen theoretisch interessant sein – sie sind aber praktisch folgenlos. Wer Karrierefrauen, die ihre Kinder abtreiben, Homosexuelle und verstümmelte Männer („Transen“) zu Idealen stilisiert, hat mangels Nachwuchs schlichtweg keine Zukunft. Religiöse Menschen, die an traditionellen Geschlechterrollen festhalten und Abtreibung ablehnen, bekommen zahlreiche Kinder und haben eine Zukunft. Das Gebärverhalten wird letztlich darüber entscheiden, wessen Ansichten für die Gesellschaft prägend sein werden.

Und genau das können wir überall in der westlichen Welt beobachten: Je gebildeter und „liberaler“ (dh. säkularer, feministischer, kulturmarxistischer) die Frauen sind, desto weniger Kinder bekommen sie; je religiöser sie sind, desto mehr Kinder werden sie haben. Ein Extrem-Beispiel ist Israel. Früher stellten liberale, aus West-Europa stammende Juden die Mehrheit da und prägten das Land. Aber die bekamen und bekommen nur wenige Kinder. Die Haredim, eine ultra-orthodoxe, jüdische Sekte, dagegen bekommen reichlich Kinder – ca. sieben Kinder pro Frau! Waren sie in den Jahren nach der Gründung Israels noch eine verschwindende Minderheit, so werden sie zur Mitte dieses Jahrhunderts voraussichtlich die Mehrheit unter den Juden in Israel stellen; von einer skurrilen Minderheit zur Mehrheit – in nur ungefähr einhundert Jahren.

Ähnliches können wir auch in den USA beobachten: Kinder bekommen die Mormonen, die Amische, fundamentalistische Calvinisten und andere christliche Sekten – nicht die Feministen. In Europa breitet sich vor allem der Islam aus – per Geburtenrate und Einwanderung. London ist schon heute religiöser als vor 20 oder 30 Jahren – von wegen Säkularisierung. Im Islam selbst ist der gleiche Trend beobachtbar. Eher liberale Moslems – und erst recht säkulare Ex-Moslems – haben eine niedrige Geburtenrate, fundamentalistische Moslems bekommen dafür umso mehr Kinder.

„Gemäßigte“ Gläubige verlieren an Einfluss. Ihr Mitglieder säkularisieren sich häufiger, da sie der Säkularreligion, die westliche Medien, Schulen und Universitäten beherrscht, nichts entgegenzusetzen haben. „Fundamentalistischere“ Strömungen haben Gegenstrategien entwickelt, sie kapseln sich vom säkularen Mainstream ab.

Eric Kaufmann beschreibt diese Entwicklung ausführlich in seinem Buch „Shall the Religious Inherit the Earth?: Demography and Politics in the Twenty-First Century„:

 

Sicher kein schönes Bild der Zukunft, das Kaufmann da zeichnet. Die Einwanderung von religiöseren Menschen aus der dritten Welt und die hohe Fertilität von religiösen Minderheiten, die bereits hier sind, werden den Westen nachhaltig verändern. Den Trend zum religiösen Wahn zu stoppen, würde einschneidende Maßnahmen erfordern: Neuregelung der Einwanderung, höhere Geburtenrate unter autochthonen Frauen (statt toller „Karriere“ und „Selbstverwirklichung“), harte Restriktionen für religiöse Gemeinschaften. Nichts dergleichen scheint mir irgendwo im Westen durchsetzbar zu sein. Unsere feministische Elite hat das Gegenteil im Sinn: Man ermuntert Frauen dazu, Karriere zu machen (anstatt Kinder zu bekommen), und importiert stattdessen Millionen von ungebildeten, religiöseren Menschen aus der dritten Welt, die den mangelnden Nachwuchs auf wundersame Weise ausgleichen sollen. Unsere feministische, antirassistische Säkularreligion ist ein Todeskult. Es werden noch zahlreiche weitere „Jihads“ das Licht der Welt erblicken, bis den westlichen Ländern eben das Geld ausgeht, um den Wahnsinn zu finanzieren. Ein Weg zurück wird es dann aber aufgrund der neuen demographischen Realitäten nicht mehr geben.

Ob es osteuropäischen Ländern wie Ungarn gelingen wird, einen vernünftigen Mittelweg zwischen religiösem Extremismus und feministischem Suizid-Kult zu finden? Zumindest haben sie das Problem erkannt.

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