Streit um IBPOCs und Pay-Sex eskaliert: Trans-Allies verwüsten Frauenbibliothek und greifen eine Besucherin an

Dass es innerhalb der feministischen Bewegung Spannungen gibt, wurde in der Blogosphäre zuletzt anlässlich des Emmas-Artikel über die Hetzfeministen thematisiert. Welche illustren Blüten der Konflikt zu Weilen trägt, zeigt sich aktuell an der Auseinandersetzung um eine neueröffnete Frauenbibliothek in Vancouver – pures Komödiengold😆 Die Bibliothek wurde von lokalen Feministen gegründet; ihr Angebot an Büchern ist überschaubar und auch die Fotos auf Instagram deuten auf einen kleinen Rahmen hin. Kein Steuergeld-Grab, sondern Eigenregie und Freiwilligen-Arbeit.

Im Verein, der die Bibliothek trägt, können zwar nur Frauen Mitglied werden, aber Männer dürfen als Besucher ebenfalls vorbeischauen. Auf ihrer Homepage betonen sie extra, dass sie ganz toll queer und intersektional sind, Frauen mit jeglichem Hintergrund seien willkommen.

Aber einige halten das für eine vorgeschobene Schutzbehauptung weißer Cis-Frauen, die mit dem kolonialistischen, weißen Patriarchat unter der Decke stecken. Eine Gruppe namens „Schwule (gays) gegen Gentrifizierung“ (kurz GAG) setzte sich an die Spitze des Protests und veröffentlichte angesichts der Eröffnung der Bibliothek folgendes Statement  – angeblich in Kooperation mit zahlreichen anderen Gruppen.

We are writing this list of demands in response to the opening of the Vancouver Women’s Library. With the ongoing violence against trans women, sex workers, and IBPOC (Indigenous, Black, and People of Colour) perpetuated by one of the main organizers paired with the exclusion of work that centers trans women and sex workers we came together as a group including: sex workers, trans women, POC, queers, and people in solidarity. […] there is nothing radical about replicating settler-colonial violence, transmisogyny, and whorephobia
[…]
TERFs and SWERFs are complicit in violence against sex workers and trans women and it is imperative that we do not let this violence go unnoticed. The same ideology and praxis of hate is present and replicated in right-wing/alt-right/neo-nazi organizing. TERFs and SWERFs organize for the same violent policies and work in partnership with right-wing hate groups to replicate settler-colonial white-supremacist constructions of cisheteropatrarchy that outright reject, erase, and deny IBPOC sovereignty, body sovereignty, and all peoples that do not fit under euro-centric nativism.
[…]
Cis white women are the beneficiaries of white supremacy. People who are the most affected by police brutality, settler colonialism, racialized violence, incarceration, gentrification, sexual violence, ableism and houselessness can and should be the people creating safer spaces for those most impacted by these experiences.

Es liest sich wie eine Parodie der Intersektionalen-Sekte.

Das Schreiben enthält mehrere Forderungen, die die Bibliothek umzusetzen habe. So verlangen sie eine Zensur des Buchbestandes: Bücher, die sich kritisch zur Prostitution oder dem Phänomen der Transsexualität äußern, sollen verschwinden. Der Vorstand des Vereins soll neu gewählt werden. Es dürfen nicht nur länger weiße CIS-Frauen vertreten sein, Transen und IBPOCs dürfen nicht übergangen werden! Und natürlichen sollen die Betreiber öffentlich eingestehen, dass sie selbst bei der Marginalisierung anderer Frauen mitgewirkt haben. Usw.

Vor lauter Spinnereien versäumen sie Grundsätzliches zu erklären. Warum eröffnen sie nicht einfach eine eigene Bibliothek? Mit welcher Berechtigung mischen sich in von anderen geschaffenen Strukturen ein? Die Bibliothek könnte statt feministischer Literatur genauso gut Briefmarken oder Nazi-Memorabilien ausstellen. Sie sind der Öffentlichkeit keinerlei Rechenschaft für ihre privaten Hobbies schuldig.
Letztlich sollte man ihnen dankbar sein. In Deutschland werden derartige Bibliotheken vom Steuerzahler finanziert und Männer haben keinerlei Zutritt. Da gefällt mir deren Modell deutlich besser.
Und selbst wenn der Verein doch Steuergelder erhalten sollte, ist nicht ganz klar, warum ausgerechnet die Schwulen-Aktivisten bestimmen sollten, wie es dort zugeht. Missstände würde man dann besser im Stadtparlament ansprechen.

Aber zurück zu den „Schwulen gegen Gentrifizierung“. Die Aktivisten beließen es nicht bei Facebook-Posts, sie statteten der Bibliothek einen Besuch ab (Details hier und hier). Sie wurden dort zunächst auch willkommen geheißen. Was spricht schon gegen einen Dialog? Aber die Situation eskalierte schnell: Sie rissen Poster von der Wand, überschütten Bücher mit Wein, grölten lautstark ihre Parolen, hielten sich nicht an das Rauchverbot, und und und. Schließlich wurde die Polizei gerufen und die Auseinandersetzung verlagerte sich vor die Bibliothek. Dort griffen sie dann im Verlauf des Abends noch eine Besucherin an, verbarrikadierten den Eingang und stahlen eine handbemalte Reklame-Tafel.

Da die Schwulen-Aktivisten aus den Reihen der Frauenbibliothek als „Anti-Feministen“ beschrieben wurden, will ich mich an dieser Stelle stellvertretend für zahlreiche Antifemisten von dieser Art von Protest distanzieren (auch wenn ihre internen Streitereien natürlich sehr erheiternd sind🤣): Privat-Eigentum ist selbstverständlich heilig, das Hausrecht einzuhalten. Es wäre bedauerlich, wenn sich die Bezeichnung „Anti-Feministen“ für „Trans-Allies“ und Schwulen-Aktivisten etablieren würde. Andere sprechen von Queer-Faschisten – der Begriff gefällt mir schon besser.

Audi wirbt mit Gender-Pay-Gap-Lüge

Die unterbezahlten, unterjochten Frauen haben heute so viel Geld, dass Audis Werbekampagnen sich explizit an sie richtet. Einen neuen Audi wird man sich schon noch leisten können, selbst wenn man eigentlich mindestens 30,000$ mehr pro Jahr verdient hätte 🤡

Bei der Youtube-Gemeinschaft kommt der Spot allerdings nicht gut an. Die meisten Daumen gehen nach unten👎 Mal sehen, wie lange es dauert, bis sie die Kommentare deaktivieren 😆

Nachtrag: Mark Dice kommentiert das Video:

US-Feministen marschieren mit Linda – einer arabisch-rassistischen Islamistin

Am vergangenen Samstag, am 21. Januar 2017, dem Tag nach der Amtseinführung Donald Trumps, gingen in den USA Millionen Menschen auf die Straße, vor allem Frauen. Women’s March nannten sie die Proteste. Alleine in Washington versammelten sich über eine halbe Million Menschen. Konkrete Forderungen hatten sie nicht, Trump hatte noch kein Gesetz angekündigt, gegen das man demonstrieren konnte. Sie wollten einfach ihr Unbehagen ausdrücken, den Frust über die verlorene Wahl. Wäre man zu konkret geworden, wäre es unweigerlich zu Spaltungen und Streitereien gekommen, wie es sich bei der Debatte um Lebensschützerinnen, die mitmarschieren wollten, andeutete. Also überließ man es weitgehend den Teilnehmern, gegen was sie protestierten.

Eine der vier Vorsitzenden des Protests-Komitees war Linda Sarsour. #IMarchwithLinda war ein beliebter Hashtag, mit dem für die Veranstaltung geworben wurde. Bernie Sanders bedankte sich bei ihr:

Und ebenso Amnesty International:

Und Mark Ruffalo:

und tausende weitere Prominente.

Irgendwie ist es ja verständlich. Linda Sarsour ist eine Frau – eine von Sexismus Betroffene; sie ist eine Farbige, eine PoC – eine von Rassismus Betroffene; sie ist Muslima mit Kopftuch – eine von Islamophobie Betroffene; sie kommt aus dem Nahen Osten – eine vom Kolonialismus Betroffene. Kurzum, sie ist eine leidende Gerechte, eine, die sich mutig dem Goliath entgegenstellt, dem Donald Trump, dem bösen, alten, weißen Mann. Und da sie so vieles verkörpert, was sich bestens in die bizarre Säkularreligion westlicher Feministen integrieren lässt, schauen sie nicht so genau hin, wem sie da hinterherdackeln. Wir in Deutschland kennen das Symptom ebenfalls. Hier wird die Millî Görüş-Lobbyistin Kübra Gümüşay als moslemische Feministin von Talkshow zu Talkshow gereicht – über die dunklen Flecke ihrer Biographie schaut man so großzügig hinweg, wie es ihre Mitschwestern in den USA im Falle Linda Sarsour tun.

Linda Sarsour ist die älteste Tochter palästinensischer Migranten aus New York. Im Alter von 17 Jahren wurde sie verheiratet, eine arrangierten Ehe. Sie gebar drei Kinder, ging ein wenig zur Universität und engagiert sich seither als Islam-Aktivistin. Aktuell ist sie Direktorin des Arabisch-Amerikanischen-Vereins von New York.

Von anderer Seite wurden intensiv ihre Verbindungen zur terroristischen Hamas und zur Moslembruderschaft sowie ihre israelfeindlichen Äußerungen beleuchtet. Aber ich will hier die Gender-Frage untersuchen, nicht ihre Haltung zur Geschichte und Politik des Nahen Ostens. Dass eine palästinensische Muslima eine etwas andere Sichtweise auf den Israel-Palästina-Konflikt hat, ist ja nicht überraschend. Das alleine schließt noch nicht aus, dass sie ansonsten eine vorzeigbare Feministin ist. Selbst Judith Butler äußert sich ja auf eine Weise zu Israel, die vielen nicht passt.

Ihre Vorstellungen von Feminismus wird viele aber noch mehr enttäuschen. In einem Tweet fasst sie es schön zusammen:

Sie will nicht von weißen Frauen von Leiden „befreit“ werden, von denen speziell Frauen aus moslemischen Kulturkreisen betroffen sind. Weiße Frauen sollen sich nicht in die internen Angelegenheiten moslemischer Familien einmischen.

Andere Frauen aus ihrem Kulturkreis sehen das natürlich anders. Sie haben sich zusammengeschlossen, um auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen. Ein Produkt dieser Zusammenarbeit ist der Dokumentarfilm „Honor Diaries„.Bei dem Film handelte es sich keinesfalls um pauschale Islam-Verdammung wie man sie aus dem Umfeld von PI-News kennt. Er war aber natürlich auch alles andere als eine Werbung für den Islam. Er dokumentiert weibliche Genitalverstümmelung und andere Formen der Unterdrückung weiblicher Sexualität, Ehrenmorde, Zwangsehen und die mangelnde Möglichkeit vieler Mädchen, Bildung zu erlangen – alles Themen, die Feministinnen am Herzen liegen. Für Linda Sarsour aber stehen andere Dinge im Mittelpunkt. Für sie ist der Film nur Teil einer Schmutzkampagne gegen den Islam, weswegen sie dann selbst eine Schmutzkampagne gegen den Film startet (u.a. unter dem Hashtag #DisHonorDiaries). Welch‘ ein Verrat an ihren Mitschwestern!

Besonders eine Frau ist ihr immer wieder ein Dorn im Auge: Ayaan Hirsi Ali. Sie ließ sich sogar zu Gewaltphantasien hinreichen, träumte öffentlich davon, ihr die Vagina wegzunehmen, da sie es nicht verdiene, eine Frau zu sein (sie hat den Tweet vor wenigen Tagen gelöscht):

Brigitte Gabriel= Ayaan Hirsi Ali. She’s asking 4 an a$$ whippin‘. I wish I could take their vaginas away – they don’t deserve to be women.

Ein durchaus interessantes Statement im Kontext des Frauenmarsches. Die vermeintlich oder real sexistischen Äußerungen Donald Trumps spielten für viele eine wichtige Rolle. Aber selbst ein Donald Trump hat sich meines Wissens niemals zu solchen sexuell aufgeladenen Gewaltphantasien gegen Frauen hinreißen lassen.

 


Linda Sarsour ist keine westliche Feministin, die für universalistische Standards kämpft; sie ist eine ethno-religöse Politaktivistin, der es darum geht, die eigene Sippe zu schützen. Wenn es der Sache dient, geht man eben Bündnisse mit verblendeten, westlichen Frauen ein. Dient es der Sache nicht, werden die gleichen Frauen bekämpft.

Ein anderer Vorfall verdeutlicht das ebenfalls: Der Mord an Shaima Alawadi, wie Sarsour ein muslimische Migrantin. Auf CNN versuchte sie den Mord als islamophobes Hass-Verbrechen zu framen. Doch dann stellte sich heraus, dass diese von ihrem eigenen Ehemann, einem irakisch-stämmigen Moslem, getötet wurde. Shaima Alawadi wollte sich scheiden lassen, was dieser nicht duldete; also ein Fall familiärer Gewalt, vielleicht gar ein Ehrenmord. Westliche Feministen deuteten den Fall daraufhin als misogynes Hassverbrechen, etwa in der Times.  Linda Sarsour dagegen äußerte sich nach den neuen Erkenntnissen nicht mehr dazu. Sie wäre ja gezwungen gewesen, auf Probleme innerhalb der eigenen, muslimischen Sub-Community einzugehen. Und das geht natürlich nicht. Es geht ihr nicht um reale Einzelschicksale von Frauen, im Mittelpunkt steht der Ruf ihrer Sippe – und der würde Schaden erleiden, wenn man solchen „Einzelfällen“ zu viel Aufmerksamkeit schenkt; also schweigt man.

Wie sehr sie in diesem Sippen-Weltbild gefangen bleibt, verdeutlicht auch ihr Verständnis von Familie. Sie legt großen Wert darauf, dass ihre eigenen Kinder später einmal andere arabischstämmige Moslems heiraten – und zwar auf traditionelle Weise, auch wenn es nicht gleich eine arrangierte Ehe sein muss wie in ihrem Fall.  Im Vordergrund steht wieder der Wunsch, die eigene Sippe zusammenzuhalten und die eigene Religion zu bewahren.
Man stelle sich eine „weiße“ Frau vor, die die Ehen ihrer Kinder nur akzeptiert, wenn diese andere weiße, christliche Partner traditionell heiraten – und keinesfalls Moslems oder Schwarze. Das „weiße“ Klientel, das am Wochenende fröhlich hinter Linda hermarschierte, würde über eine solche Frau herfallen. Sie würden sie als christlich-fundamentalistische „white supremacist“ abstempeln, als jemand, der man ins Gesicht schlagen darf, so wie Richard Spencer in Washington (unsere Hetzfeministinnen waren ja ganz entzückt von der Gewalttat). Aber der Kopftuch-Muslima lässt man analoge Äußerungen durchgehen, sie ist keine islamisch-fundamentalistische „arab supremacist“. Man kann an Moslems anscheinend nicht die gleichen Maßstäbe anlegen wie an Christen. (Die Sippe zusammenhalten, Mischehen vermeiden, Tradition bewahren, usw. – genau das ist auch das Programm eines Richard Spencers. Er ist letztlich sogar progressiver als Linda Sarsour, er hat sich vom religiösen Fundamentalismus gelöst.)


An der islamistischen Grundhaltung Linda Sarsours besteht übrigens kein Zweifel. Sie verteidigt die Scharia; träumt davon, dass sie auch eines Tages in Amerika gelten wird

Saudi-Arabien ist auch nur halb so schlimm:

Mir ist es unbegreiflich, wie man eine solche Frau zu einer Vorsitzenden von Frauenprotesten gegen Trump machen kann. Sie ist für mich eher ein Argument für eine Einwanderungspolitik ala Trump. Sie zeigt, welche Probleme man sich mit Migranten wie ihren Eltern ins Land holt.

Phalloplastik – der schwierige Weg zum künstlichen Penis

In einem neuen Youtube-Video berichtet Cayden Carter – eine Frau, die zum „Mann“ wurde – von seinen phalloplastischen Operationen und den Komplikationen, die bei ihm auftraten. Frauen künstlich einen Penis zu schaffen, ist nicht einfach. Er musste mehrer Operationen über sich ergehen lassen, saß einen Monat im Rollstuhl, musste zeitweise aus seinem Anus pinkeln, der danach nicht wieder richtig verheilte, und und und. Mittlerweile ist die eigentliche Operation schon über ein Jahr her, aber so richtig befriedigend ist die Situation noch immer nicht:

Erektionsfähig ist so ein künstlicher Penis natürlich nicht ohne weiteres. Dazu sind weitere Hilfsmittel nötig, die er in einem anderen Video vorstellt:

 

Ich wusste gar nicht, dass Phalloplastik bei Transmännern so beliebt ist. Aber natürlich fanden sich schnell geschäftstüchtige Ärzte, die sich darauf spezialisierten. Brownstein & Crane in San Francisco etwa bieten ihre Dienste an und erklären auf ihrer Homepage die verschiedenen Arten der Operation (mit Fotos 😔).

Münchhausen-Stellvertretersyndrom: Ein ganz und gar nicht „normales Mädchen“

Vielleicht habt ihr folgendes Bild schon einmal gesehen:

Das ist „Corey“ Maison, ein „Transgender-Kind“ aus den USA. Sein Foto wurde von Trans-Aktivisten missbraucht, um diejenigen, die bei den „Toilettenkriegen“ nicht mit dem „progressiven“ Zeitgeist gehen wollen, zum Einlenken zu bringen:

„Wenn das EURE Tochter wäre, würdet ihr euch wohl damit fühlen, sie auf die Männertoilette zu schicken? Nein, ich auch nicht. Seid fair, seid empathisch, seid freundlich. Behandelt andere, wie ihr selbst gern behandelt werden würdet“

Die Mutter trieb die Vermarktung der Geschichte ihres Sohnes aktiv voran. Sie richtete eine Facebook-Seite und einen Youtube-Kanal für das Kind ein. Von dort aus wurden der Welt emotional gehaltene Videos präsentiert, u.a. wie Corey sich über die erste Dosis künstlicher Hormone freut:

Oder Mobbing beklagt:

Die Presse hat den Fall begeistert aufgegriffen. Galileo widmete dem Jungen einen eigenen ebenso emotionalen wie unkritischen Bericht:

Auch die Bildzeitung griff den Fall des „Transmädchens“ wohlwollend auf.

Erst heute kam ein weiteres interessantes Detail an Licht. Es bestätigt, was Beobachter der Szene von Anfang an vermuteten (vom 30.9.2015 – lange bevor Corey berühmt wurde):

These people have lost their fucking minds. This is the latest so-called “transgender child” to be paraded before the world on the “transgender chicken circuit,” which is a way for narcissistic Munchausen by proxy parent.

Die Mutter des Jungen spielte selbst bereits seit Jahren mit dem Gedanken, zu transgendern. Sie manipulierte ihren armen Sohn geschickt und pumpte ihn mit fragwürdigen Medikamenten und künstlichen Östrogenen voll, damit die beide als erstes Transvater/Transtochter-Paar in die Geschichte eingehen können.

Die englische Lügenpresse, die das jetzt aufgegriffen hat, bekommt aber immer noch nicht die Kurve, sondern berichtet weiter wohlwollend über diese schwer gestörte Frau, die ihren eigenen Sohn auf so perverse Weise missbrauchte.

Abdul Artan im Priester-Seminar für Social Justice Warrior

Vor ein paar Tagen bekamen die USA mal wieder zu spüren, wie schön Diversität sein kann. Abdul Razak Ali Artan, ein somalischer Flüchtling, lenkte sein Auto gezielt in eine kleine Menschenansammlung, stieg aus und fiel mit einem Schlachtermesser über die zufällig anwesenden Personen her. Er verletzte insgesamt elf Personen, bevor ein Polizist ihn erschießen konnte. Der IS übernahm die Verantwortung für die Terror-Attacke.

Wann und wo Abdul Artan sich radikalisierte, was ihn zu der Tat motivierte oder dergleichen, soll hier jedoch nicht das Thema sein. Der Vorfall soll nur als Anlass dienen, einen Blick auf US-Universitäten zu werfen. Abdul Artan war nämlich zur Tatzeit als Student an der Ohio State University eingeschrieben, auf deren Campus er auch er das Attentat auch durchführte. Er besucht dort zuletzt unter anderem einen Kurs mit dem Namen Crossing Identity Boundaries. Dieser eignet sich hervorragend als Anschauungsmaterial für den grausigen Alltag an US-Universitäten. Werfen wir zunächst einen Blick in die Kursbeschreibung:

„Crossing Identity Boundaries (Identitäts-Grenzen durchqueren): Eine Reise zur interkulturellen Führerschaft§ ist ein 3-Kreditpunkte Kurs. Er wurde entworfen, um Studenten unterschiedlicher Kulturen und sozialer Identitäts-Gruppen in einer unterstützenden Lernumgebung zusammenzubringen.

Mittels interaktiver Dialoge erkunden die Studenten Fragen der Diversität und Ungleichheit genauso wie ihre eigene persönliche und soziale Verantwortung, eine bessere und gerechte Universität und Gesellschaft zu bilden. Studenten gewinnen wertvolle Führer-Qualitäten, die sie effektiv außerhalb der Universität einsetzen können.

Am Ende des Kurses werden die Studenten über folgende Fähigkeiten verfügen:

  • Mikro-Aggressionen innerhalb ihres Alltags und der Gesellschaft als Ganzes zu identifizieren
  • Macht, Privilegien, Wertsysteme und ihre Unterschiede zu definieren und ihre unterschiedlichen Formen zu identifizieren
  • Zu verstehen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Völker und Kulturen existieren und wie diese Faktoren ihre Beziehung zu anderen beeinflussen.
  • Zu zeigen, wie ihre persönliche Ethik sie zu sozialen Verantwortung anstiftet [dafür bekommt Artan jetzt wohl die volle Anzahl an Kreditpunkten 😈]
  • Wege zu identifizieren, wie sie bestehend Privilegien herausfordern können
  • Zu zeigen, wie man die Sichtweisen anderer Kulturen würdigt
  • Zu erkennen, welchen Einfluss Kulturen auf die Kommunikation haben, und sich damit auseinanderzusetzen, wie die eigene Kultur den Kommunikationsstil geprägt hat
  • Beobachtung, Konflikt-Management, Dialoge und Zuhören einzusetzen, um gegenseitiges Verstehen zu stärken
  • Zu diskutieren, wie sie sozial gerechte globale Weltbürger sein werden, als Teil eines lebenslangen Lernprozesses.

Warum ist Rassismus immer ein schwarz/weiß-Ding? Wird von mir erwartet immer ein Repräsentant meiner Gruppe zu sein? Wird von Männern immer erwartet, bei einem Date zu bezahlen? Verbringe dein Semester damit, diese und viele andere Fragen zu diskutieren im 3-Credit-Point Kurs des Multikultur-Zentrums. Die Klassen treffen sich zweimal die Woche und arbeiten daran, ihr Selbstbewusstsein zu erweitern und wertvolle Dialogfähigkeiten zu erwerben. …“

Aus dem Kursablauf:

1. Sitzung: Einführung
2. Sitzung: Klassen-Normen und Einführung in soziale Identitäten
3. Sitzung: Auseinandersetzung mit Macht und Priviligen
4. Sitzung: Mikroaggressionen
5. Sitzung: Rasse und Ethnie verstehen
6. Sitzung: Rassismus
7. Sitzung: Sex, Gender und Sexismus verstehen
8. Sitzung: Sexismus verstehen
9. Sitzung: Sexuelle Orientierung verstehen
10. Sitzung: Heterosexismus und Homophobie
11. Sitzung: Gender-Identität und Transgender-Identitäten verstehen
12. Sitzung: Genderismus, Sexismus und Transphobie
13. Sitzung: Klasse verstehen
14. Sitzung: Klassismus
15. Sitzung: Behinderung / Befähigung
16. Sitzung: Ableismus
17.+18. Sitzung: Nationale Herkunft
19. Sitzung: Religion
20. Sitzung: religiöse Unterdrückung
21. Sitzung: Was bedeutet das alles
22+23. Sitzung: Sozialer Aktivismus
24+25. Sitzung: Gruppen-Präsentationen
26+27. Sitzung: globale Bürgerschaft
28. Sitzung: Wie geht es weiter?

Der Kurs beinhaltet alles, was das Social-Justice-Warrior Herz glücklich macht, inklusive Anleitung zum Aktivismus.

Als Hauptlektüre-Grundlage dient das Buch „Readings for Diversity and Social Justice„, eine Aufsatzsammlung. Das Buch ist leider nicht auf Libgenesis eingestellt worden, aber zumindest die ersten Kapitel sind online einsehbar – und es ist genauso schlimm, wie die Kursbeschreibung vermuten lässt. Allerlei fragwürdige Annahmen werden den Studenten als Fakten präsentiert, Werturteile als selbstverständlichkeit vorgegeben, usw. Kritik an der jeweiligen Position ist nicht vorgesehen. Wenn ich die Zeit finde, werde ich in einem Folgebeitrag auf die gruseligsten Dinge eingehen.

Aber zurück zu Abdul Artan. Er wollte sich vertieft mit Mikroagressionen beschäftigen. Heute (2. Dezember 2016) hätte er zusammen mit anderen Studenten einen Vortrag halten sollen:

Ziel dieser Übung ist für euch, zu untersuchen, wie sich Macht und Privilegien innerhalb von sozialen Medien manifestieren. Überlegt, wie man am besten auf verschiedene Mikroaggressionen reagieren sollte. Ihr werdet für das Projekt in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Findet mindestens 12 verschiedene Beispiele für Mikroaggressionen auf mindestens 3 verschiedenen Social-Media-Plattformen (e.g. Yik Yak, Twitter, Facebook, Tumblr, Pinterest). Erklärt, wer das Ziel der Mikroagressionen ist und warum deine Gruppe glaubt, dass das ein Beispiel für eine negative Bemerkung ist. Gebt ein Beispiel, wie man auf einen solchen Kommentar reagieren sollte. Eure Präsentation muss 15 bis 20 Minuten lang sein und jedes Mitglied eurer Gruppe sollte mindestens einmal während der Präsentation zur Wort kommen. Für eure Präsentation müsst ihr PowerPoint oder Prezi nutzen. Eure Kommilitonen werden euch wertvolles Feedback geben. […]

Euer Vortrag wird  nach den folgenden Kriterien bewertet:

  •  Qualität der gewählten Mikro-Aggressionen (Habt ihr sauber herausgearbeitet, warum es Mikroagressionen sind und welche Gruppe das Ziel ist)
  • Qualität der Antwort (Habt ihr auf die Mikroaggressionen in einer angemessenen und aussagekräftigen Weise geantwortet?)

Die Studenten sollen also lernen, sich als Opfer zu inszenieren, und ihre eigenen „Mikroagressionen“ als Kampf für soziale Gerechtigkeit auszugeben. Wie nett. Mit all dem Opfer-Gehabe und Anspruchsdenken wird man im späteren Beruf sicherlich zum Erfolg kommen.

Nochmal zur Erinnerung: Ein Studium ist in den USA alles andere als kostenlos. Neben normalen Lebenshaltungskosten, sowie Ausgaben für überteuerte Literatur wie „Readings for Diversity and Social Justice“ (50$) fallen horrende Studiengebühren an. Die Studenten nehmen dazu in der Regel einen Kredit auf, den sie später abbezahlen müssen; selbst durch eine Privat-Insolvenz werden sie die Schuldenlast nicht los. Und dann wird Zeit und Geld für solch‘ dubiose Kurse aufgewandt, wo einem u.a. beigebracht wird, wie man auf Mikro-Aggressionen in sozialen Netzwerken reagieren soll.
Und Abdul Artan hat Logistik studiert, nicht Gender-Studies oder sonstigen Hokuspokus. Es ist wohl ähnlich wie mit den Marxismus-Leninismus-Kursen früher in der DDR; man muss die Indoktrination als Student über sich ergehen lassen.

Auch Programmierer wollen „safe spaces“ – Social-Justice-Warrior fallen über Douglas Crockford her

Die meisten Leser dieser Zeilen werden mit dem Namen Douglas Crockford nichts einfangen können. Um es kurz zu machen: Er ist ein bekannter Computer-Programmierer, der vor allem durch seine Beiträge zur Programmiersprache JavaScript bekannt wurde. Er hat ein einflussreiches Buch über JavaScript geschrieben und saß eine Zeitlang im ECMAScript-Komitee – das ist das Komitee, das die Standards künftiger JavaScript-Versionen ausarbeitet. Und Crockford ist ein gefragter Redner. Einfach mal nach Videos von ihm suchen, man findet zahlreiche Vorträge von ihm; die Klickzahlen sind beträchtlich für Videos technischer Natur.

Genau deshalb war auch als Hauptredner für die diesjährige Nodevember-Konferenz vorgesehen – eine Konferenz rund um die Themen JavaScript und Node.js.
Nachdem die Nodevember-Organisatoren jedoch die Redner-Liste ins Netz gestellt hatten, fielen Soziale-Gerechtigkeits-Krieger über sie her: Nicht inklusiv genug, zu wenig Frauen, Schwarze, Lesbierinnen, usw. Inhalte sind bekanntlich zweitrangig, entscheidend ist, wer etwas vorträgt. Die Fanatiker schossen sich schließlich u.a. auf Crockford ein und die Veranstalter reagieren prompt und luden ihn wieder aus.

Das interessant an dem Fall ist, dass diesmal Nichtigkeiten den Ausschlag gaben. Anders als Brendan Eich, dem JavaScript-Erfinder, der bei Mozilla seinen Stuhl räumen musste, hat er nie Geld an Pat Buchanan oder Kampagnen zur Beibehaltung des traditionellen Eheverständnisses gespendet. Und er unterhielt auch nicht nebenbei einen politischen Blog wie Curtis Yarvin (alias Mencius Moldbug). Douglas Crockford ist einfach nur ein etwas dickköpfiger, alter, weißer Mann, mit dem einige nicht klarkommen.

„Slut shaming“

Aber schauen wir uns mal im Detail an, an was sich die Erleuchteten ereifern:

The latest was ForwardJS: besides his keynote in which he slut-shames the audience,

Er „slut-shamed“ seine Zuhörer. Auf youtube kann man das Video dazu finden (41m ff):

So the old web was great because it provided promiscuity. It meant that you could go and connect to anything and you’re probably going to be okay. You might get shocked and embarrassed but your machine’s not going to get taken over, your identity is not going to get stolen. That hasn’t always been true but pretty much the web can do that and that’s good because that allows us to get introduced to things. We used to call it surfing. That you could go from one thing to another and discover stuff and start forming relationships. Unfortunately, the same thing which allows the promiscuity to work is very bad for dealing with commmitment. So that’s what the new web is for. You know, once I have found my bank I want to make sure from this point on I’m talking to my bank and I’m not talking to anything which pretends to be my bank.

Er vergleicht das traditionelle, „promiskutive Modell“ mit seinem eigenen Modell, das durch „commitment“ gekennzeichnet ist. Seine Wortwahl ist rein technischer Natur. Es ist schon eine Menge böser Wille nötig, wollte man ihm hier „slut shaming“ unterstellen. Die Rede von „promiscous“ ist in solchen Zusammenhängen geht nicht auf ihn zurück, sie ist weit verbreitet. Die Vorwürfe bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau wie analoge Attacken gegen die Verwendung des Begriffes „Master-Slave“.

Dumme Vorträge

 we had a small exchange backstage regarding a conference near and dear to my heart. Please note that this exchange was not 5 minutes before I was supposed to give my own keynote on robotics and community.

“the talks as the day went on just got stupider and stupider.” He said.

“mmm.” I replied. I found myself angry, my teeth clenched. Why on earth would he feel the need to say that, and now?

Warum sagt er das? Vielleicht um ein Thema vorzuschlagen, über das man diskutieren könnte oder als Anlass für smalltalk?

Der Kommentar findet sich auch im Web:

In 2011 I spoke at TXJS in at the Alamo Drafthouse in Austin. They started serving alcohol in the morning, and people were drinking all day long. As the day went on, the talks got stupider and stupider.
I don’t recommend serving alcohol during conferences

Ich halte das für einen guten Vorschlag! Alkohol sollte man erst nach dem Ende der Konferenz ausschenken, wenn man gemütlich zusammensitzt und der technische Aspekt allmählich in den Hintergrund rückt.

I’ve never dealt with Crockford in a way that I felt pleasant afterward. He is rude, unrepentant, and completely (one could argue willingly) oblivious to the meaning of his statements. I’ve never seen a person use the word ‘stupid’ so liberally in replacement of constructive criticism.

Man merkt, dass das eigentliche Problem ein anderes ist. Die Autorin kommt mit Crockford als Person einfach nicht zurecht. Menschen sind eben verschieden, nicht jeder kann mit jedem. Dass sie selbst ihren Part dazu beitragen muss, mit Menschen, mit denen auf persönlicher Ebene nicht klarkommt, trotzdem ein professionelles Verhältnis zu wahren, kommt ihr nicht in den Sinn. Crockford soll gehen, weil sie sich unwohl fühlt. Dabei ist es Crockford, der die besseren Manieren hat. Sie trägt persönliche Differenzen ins Netz und heizt das Mobbing an, nicht Crockford.

Die Leute arbeiten in der Software-Industrie, um reale Probleme zu lösen – es geht nicht darum, dass sie sich als Programmierer verhätschelt fühlen; sie müssen gegen die internationale Konkurrenz bestehen. Und deshalb ist manchmal nötig, auch Menschen zu integrieren, die zwar auf einer persönlichen Ebene schwieriger sind, dafür aber qualitativ hochwertigen Code abliefern oder über viel Erfahrung verfügen. Inklusion sollte doch ganz in ihrem Sinne sein 😉

(Gemäß der Inklusions-Ideologie ist der Fall ja deutlich komplexer. Als Laien können die Stalkerinnen nicht beurteilen, warum Crockford so ist, wie er ist. Vielleicht ist das, was sie als „fehlende Empathie“ wahrnehmen, auf etwas zurückzuführen, für das er nichts kann. Als neurodiverser Asperger-Autist müsste er inkludiert werden und sie hätten sich der Verbreitung ableistischer Kackscheisse schuldig gemacht.)

Sind „Weak Maps“ nicht maskulin genug?

Und sie haben noch weitere Vorwürfe parat:

Did Doug Crockford seriously just say on stage that no one wants to use weak maps because weak isn’t masculine? What? I don’t even…

Weak Maps sind eine neues Sprachfeature von JavaScript. Details kann man diesem Video entnehmen (15m ff):

 

Das Wort „maskulin“ kommt nicht mal vor und das Ganze war nur eine Randbemerkung. Der Begriff „weak map“ wecke vielleicht falsche Assoziationen: „Niemand will etwas Schwaches in sein Programm einbauen, richtig?“. Dabei sind „weak map“ häufig sehr nützlich.

Von Monaden und Gonaden

Des Weiteren beklagen sie sich über den Titel eines anderen Vortrags von ihm: „monads and gonads“ – Monaden und Gonaden.

Monaden sind eine Programmiertechnik, die vor allem durch funktionale Programmiersprachen wie Haskell prominent wurden. Und im den Vortrag erklärt Crockford, wie man sie in JavaScript nutzen kann.

Gonaden als Wortspiel ist den Stalkerinnen aber nicht inklusiv genug. „Gonads“ wird mancherorts als Slang für Hoden verwendet. Tatsächlich ist es ein biologischer Fachbegriff und auch Frauen haben Gonaden. Er hätte wohl eine Trigger-Warnung und Erklärung voranstellen sollen, damit die Schneeflöckchen sich nicht verletzt fühlen.

 


 

Man Douglas Crockford nicht mögen. Aber die Eiferer haben nichts vorgebracht, was überhaupt erst eine Diskussion rechtfertigen würde. Ein paar Social-Justice-Warrior fühlen sich von einem alten, weißen Mann getriggert, das war alles – aber es reicht aus, um ihn als Hauptredner abzusetzen.

Technik-Konferenzen mit Social-Justice-Warriorn

Wer sich ein Bild davon machen will, wie Techkonferenzen aussehen, in denen SJW den Ton angeben, findet auf youtube Vorträge einiger seiner Stalker, etwa von Emily Rose:

Ein 17 Minuten-Vortrag. Und sie verschwendet auch noch mehre Minuten mit SJW-Gedöns: Sie bevorzugt das Pronomen „they“ für sich, sie ist am Abend zuvor im Hotel mit jemandem aneinandergeraten und hat Anzeige bei der Polizei erstattet, usw.

Noch erheiternder ist der Vortrag der Autorin des Mediums-Artikels auf der letzten Nodevember-Konferenz:

Damit dürfte alles gesagt sein. Und für die Teilnahmen solch‘ kastrierten Konferenzen soll man auch noch 350€ bezahlen.